Aktuelles
Eine Ära geht beim VfB Doberlug-Kirchhain zu Ende
Großes Abschiedsspiel der ersten Mannschaft am Samstag gegen den Berliner TSC

DOBERLUG-KIRCHHAIN Am Samstag nimmt die erste Frauenmannschaft des VfB Doberlug-Kirchhain Abschied von der Handballbühne. Die Mannschaft hat sich einen hochkarätigen Gegner aus der 3. Liga Nord, den Berliner TSC, eingeladen. Anpfiff ist um 17.30 Uhr in der Stadthalle zu Doberlug-Kirchhain.
Die meisten VfB-Spielerinnen können auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken. Spielerinnen wie Stephanie Reinold, Katrin Liegat, Mandy Lange und Doreen Behrendt haben 2004, 2008, 2010 und 2012 vier Meisterschaften gefeiert. 2004, unter dem Trainer Matthias Belig, gelang neben der Meisterschaft auch der Aufstieg in die damalige Oberliga Berlin-Brandenburg. Allerdings mussten sie auch gleich wieder absteigen. Und so schmiss Belig 2005 in aussichtsloser Lage auf den Klassenerhalt das Handtuch.
Zwar war schon zur neuen Saison die Zepter-Übergabe an René Büchl geplant, doch nun übernahm der Ausnahmehandballer Büchl schon früher die Regie bei den VfB-Frauen. In der darauffolgenden Spielzeit 2005/2006 erfolgte unter René Büchl als Vizemeister der erfolgreiche Wiederaufstieg in die Oberliga. Mit einem nicht üppigen Kader ging man ein letztes Mal das Abenteuer ein. Allerdings ging das Ziel Klassenerhalt nicht auf und man musste zur neuen Saison 2007/2008 wieder den bitteren Gang in die Brandenburgliga antreten.
Nach dieser Spielserie gab Büchl seinen Rücktritt bekannt. Doch den VfB-Verantwortlichen gelang es, für die folgende Spielzeit den erfolgreichen Handballtrainer Michael Schuster aus Cottbus zu gewinnen. Verstärkt wurde das Team durch Susanne Rambow, Linda Fechner, Elke Lindemann und Jennifer Böhme. Hinzu kam die Torfrau Susann Feldhaus aus Finsterwalde. Das Ziel in dieser Saison lautete natürlich, wieder die Meisterschaft in die Gerberstadt zu holen. Doch bereits nach fünf Spieltagen, einer deftigen Niederlage in Guben und einem Punktestand von 6:4 strich Schuster die Segel beim VfB.
Nach dem Rücktritt war auf der Suche nach einem neuen Trainer jeder Rat teuer. Doch das VfB-Team zeigte in dieser Phase, wie auch in den folgenden Jahren, Charakter und gab in den restlichen 15 Ligaspielen nur noch einen Punkt im Auswärtsspiel in Wusterwitz ab und konnte 2008 die Meisterschale in Oranienburg in Empfang nehmen.
Zur neuen Spielzeit kehrte René Büchl als Trainer zum VfB zurück und konnte die Vizemeisterschaft in der folgenden Saison erringen. Nun stießen mit Anne Schloßhauer, Annika Eichstädt, Josefine Dietrich und Madlin Seidel aus dem eigenen Nachwuchs weitere Talente zum Team dazu. René Büchl gab bereits vor dieser Saison bekannt, dass dies die letzte Spielzeit für ihn als Trainer beim VfB sein wird. Auch diese Spielserie sollte von Erfolg gekrönt sein und man beendete die Saison 2010 erneut mit der Landesmeisterschaft. Zu Beginn der Spielzeit 2010/2011 übernahm mit Dagmar Belig erstmals eine Frau das Ruder bei den VfB-Frauen. Doch dies sollte nur ein kurzes Intermezzo sein, denn nach der Hinrunde verabschiedete sie sich. Es übernahm die Co-Trainerin Birgit Artner. Gerade mal einen Punkt trennte den VfB von der Meisterschaft. Vor der aktuellen Spielserie 2011/2012 standen der Co-Trainerin nur noch acht Spielerinnen zur Verfügung. Trotz dieses dünnen Kaders ging man in die Spielzeit. Nach wenigen Spielen rückten Dana Schloßhauer und Anke Richter zum Team. Eigentlich ein viel zu schlanker Kader, um ernsthaft um die vorderen Plätze mitzuspielen. Doch die arrivierten und jungen Spielerinnen sollten das Erfolgsrezept sein, um überraschend für alle noch einmal vor wenigen Wochen die Landesmeisterschaft nach Doberlug-Kirchhain zu holen.
Doch bereits im Januar informierte fast der komplette Kader die VfB-Verantwortlichen davon, aus unterschiedlichen Gründen (Studium, Arbeitsplätze, Handballschuhe an den Nagel hängen) den VfB zu verlassen, sodass sich am Samstag ein tränenreicher Abschied in der Stadthalle abspielen wird. An dieser Stelle muss man sich auch bei den Vätern dieser Erfolgsgeschichte bedanken, die dies möglich gemacht haben. An erster Stelle gilt hier der Dank dem Trainer Matthias Belig, bei dem die VfB-Frauen den Handballsport erlernt haben. Aber auch die danach folgenden Trainer haben sicherlich das Ausnahmeteam in ihrer Entwicklung weitergebracht.
Dank zu zollen ist aber auch den VfB-Verantwortlichen, deren Unterstützung sich die Mannschaft immer sicher sein konnte. Allerdings wäre dieser Erfolg nicht ohne die jahrelangen Sponsoren möglich gewesen, die nicht nur die Mannschaft mit Spielkleidung, sondern auch den Verein finanziell, aber auch mit Arbeitsplätzen unterstützt hat.
Um den Frauenhandball in der Gerberstadt müssen sich die Fans in der Zukunft aber keine Sorgen machen. Matthias Belig wird zur neuen Spielzeit wieder den Platz auf der Trainerbank einnehmen und mit einer guten Mischung von Spielerinnen, aber auch aufgrund des demografischen Faktors der immer schwächer werdenden Brandenburgliga, sicherlich in der vorderen Tabellenhälfte mitspielen.
Es verabschieden sich: Anne Schloßhauer, Stephanie
Reinold, Dana Schloßhauer, Katrin Liegat, Mandy Lange, Susanne Rambow, Linda Fechner, Elke Röhnert, Anke Richter, Jennifer Böhme, Annika Eichstädt und Doreen Behrendt.
VfB-Frauen sind Landesmeister
Motor Hennigsdorf – Doberlug-Kirchhain 23:26 (12:14)

BRANDENBURGLIGA, FRAUEN Die VfB-Frauen haben mit einem schwer erkämpften 26:23 (14:12)-Auswärtssieg beim Tabellenletzten SV Motor Hennigsdorf die Landesmeisterschaft errungen. Die Gerberstädterinnen benötigten im letzten Ligaspiel noch einen Punkt, um die Meisterschale in den Landkreis zu holen.
Eine durchaus lösbare Aufgabe beim Tabellenschlusslicht Hennigsdorf. Doch die VfB-Spielerinnen machten es für ihre zahlreich mitgereisten Anhänger doch unnötig spannend. Bis zum 8:8 gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Dann konnten sich die Gäste auf 11:9 ein wenig absetzten. Dieser Zwei-Tore-Vorsprung sollte der Spitzenreiter aus Doberlug-Kirchhain mit in die Halbzeitpause nehmen (14:12). Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt hatte das Team aus der Lausitz. Jetzt zeigten sie den voll besetzten Zuschauerrängen, warum sie berechtigt die Liga in den vergangenen fünf Jahren dominierten und dabei drei Meisterschaften und zwei Vizemeisterschaften errangen. Der Zwischenspurt spiegelte sich auch auf der Anzeigentafel (20:13). Doch aus unerklärlichen Gründen sollte das VfB-Spiel nun einen Knacks erfahren. Tor um Tor holten die Gastgeber auf. Als die Heimmannschaft den Treffer zum 18:20 erzielen konnte, stand die Halle Kopf. Wenig später erhielten die Motor-Spielerinnen einen Siebenmeter zugesprochen. Doch Anne Schlossauer konnte diesen parieren. Der VfB fing sich in der Folge wieder (25:20). Hennigsdorf betrieb zwar noch ein wenig Ergebniskosmetik bis zum 23:26-Endstand. Das alles änderte aber nichts mehr an dem Gewinn der Meisterschaft für den VfB. Nach dem Abpfiff stürmten die VfB-Fans das Parkett. Sie lagen sich mit ihren Spielerinnen und Freudentränen in den Armen. Nach der Pokalübergabe folgte die Heimfahrt in die VfB-Gaststätte "Kleines Rathaus", wo bis zum Morgengrauen gefeiert wurde. Am 12. Mai nimmt der frischgebackene Meister in seinem Abschiedsspiel gegen den Drittligisten Berliner TSC dann endgültig von seinen Fans Abschied.
Doberlug-Kirchhain: Anne Schlossauer (Tor), Stephanie Reinold (5), Dana Schlossauer, Katrin Liegat (1), Mandy Lange, Susi Rambow (4), Linda Fechner (6), Elke Röhnert (2), Anke Richter (2), Annika Eichstädt (3), Jennifer Böhme, Doreen Behrendt (3).
VfB-Frauen bereiten den Abschied von ihren Fans vor
DOBERLUG-KIRCHHAIN. Da
nahezu der komplette Kader der ersten Frauenmannschaft des VfB Doberlug-Kirchhain entweder die Handballschuhe an den Nagel hängt oder die Region wegen eines Studiums sowie einer Ausbildung verlässt,
wollen sich die VfB-Frauen am 12. Mai mit einem besonderen Spiel von ihren Fans verabschieden.
Dabei ist es den Spielerinnen der Ersten gelungen, die Kontakte zu Spielerinnen aus Auswahlkader-Zeiten zu nutzen und keinen geringeren Gegner als den Drittligisten Berliner TSC für dieses
Abschiedsspiel zu gewinnen.
Anwurf wird um 17.30 Uhr in der Stadthalle Doberlug-Kirchhain sein. Die Gerberstädterinnen wollen nach dem Handball-Leckerbissen mit ihren Fans den Abend gemütlich ausklingen lassen. Die Mannschaft
hat sich für seine Gäste zudem noch einige Überraschungen einfallen lassen. Man darf also gespannt sein.
Als Andenken für diesen Abschied der ersten Frauenmannschaft von der Handballbühne haben die VfB-Anhänger die Möglichkeit über die Internetseite des Vereins www.vfb-doki.de ein
exklusiv angefertigtes T-Shirt zu erwerben.
Bevor
allerdings dieses Abschiedsspiel stattfindet, stehen für die Erste des VfB Doberlug-Kirchhain zu Hause noch zwei Ligaspiele an. Dabei trifft das Team am 10. März auf den HSV Wildau, bevor am 24. März
im letzten Heimspiel überhaupt der Spitzenreiter SV Chemie Guben mit ihrem ehemaligen VfB-Trainer, Michael Schuster, zu Gast sein wird. Anwurf ist jeweils zur üblichen Handballzeit in der Gerberstadt
um 18.30 Uhr.

VfB deklassiert Guben und übernimmt Tabellenführung
VfB Doberlug-Kirchhain – SV Chemie Guben 26:16 (11:10)
Brandenburgliga, Frauen. Der VfB Doberlug-Kirchhain hat im Spitzenspiel den bisherigen Tabellenführer aus Guben mit 26:16 deklassiert. Es war zu diesem Gipfeltreffen der Liga alles angerichtet. Eine volle Stadthalle bildete einen würdigen Rahmen für dieses meisterschaftsentscheidende Spiel. Die Zuschauer sollten ihr Kommen auch nicht bereuen, da das Spiel hielt, was es versprach. Nervös starteten beide Mannschaften in diese Begegnung. Eine hohe Fehlerquote beim Torabschluss zeichnete anfangs die Partie aus. Doch der Gastgeber sortierte sich schneller und konnte so nach sieben Minuten mit 4:1 in Führung gehen. Dies veranlasste den Gästetrainer Michael Schuster zu einem Team-Timeout. Die Auszeit sollte ihre Wirkung nicht verfehlen, da die Neißestädterinnen langsam besser ins Spiel kamen. So schafften die Chemie-Spielerinnen in der 20. Minute das 7:7. Beide Mannschaften waren jetzt in der Begegnung angekommen und es entwickelte sich ein wahres Spitzenspiel. Aggressiv gingen beide Deckungsreihen zur Sache und schenkten sich dabei nichts. Kurz vor der Halbzeitpause setzte Diana Dreißig zu einem Konter an, verfolgt von Doreen Behrendt. Die VfB-Spielerin griff in den Wurfarm und erhielt die berechtigte Rote Karte. Jetzt war sichtlich Feuer in der Partie. Doch der VfB konnte vor dem Halbzeitpfiff noch den viel umjubelten 11:10-Führungstreffer erzielen. Was die VfB-Frauen dann in der zweiten Hälfte auf das Hallenparkett brachten, sah schon sehr meisterlich aus. Wie die Feuerwehr starteten die Gerberstädterinnen in diese letzten 30 Minuten vor heimischer Kulisse. Sie überrollten die Gäste aus Guben wahrlich. Annika Eichstädt spielte stark auf und Anne Schlossauer nagelte das VfB-Gehäuse zu. So zeigte der Sturmlauf auf der Anzeigetafel seine Folgen und eine 19:11-Führung für den VfB. Von diesem Spielverlauf sichtlich gefrustet, griff die Gästespielerin Gaby Zacher Linda Fechner in den Wurfarm und erhielt hierfür ebenfalls berechtigt die Rote Karte. Doch davon völlig unbeeindruckt spielten die Gastgeber Chemie an die Wand und bauten ihre Führung weiter aus. Beim Stand von 23:12 war das Debakel für den Spitzenreiter perfekt. Mit 26:16 gewannen die VfB-Frauen hochverdient dieses Gipfeltreffen und wurden nach dem Abpfiff von ihrer Anhängerschaft gebührend gefeiert. Mit diesem Sieg hat das VfB-Team die Tabellenführung übernommen und hat vor dem letzten Saisonspiel beim SV Motor Hennigsdorf am 22. April beste Karten, die Landesmeisterschaft erneut in die Gerberstadt zu holen.
Doberlug-Kirchhain: Anne Schlossauer (Tor), Stephanie Reinold (3), Dana Schlossauer (1), Katrin Liegat (1), Mandy Lange, Susi Rambow (2), Linda Fechner (3), Elke Röhnert (1), Anke Richter, Jennifer Böhme (4), Annika Eichstädt (9), Doreen Behrendt (2).
Brandenburgliga, Frauen:
HV Grün Weiss Werder – VfB Doberlug-Kirchhain 21:27 (9:13)
Nervös traten die VfB-Frauen die lange Auswärtsfahrt nach Werder an. Hatte doch der Tabellenvierte aus der Havelstadt durch die nachgewiesene Heimstärke in der Liga Eindruck bei den Gegnern hinterlassen. Mit der nötigen Konzentration und Disziplin gingen die Gerberstädterinnen in diese wichtige Partie. Zunächst kamen die Gäste nur mühsam in die Begegnung. Bis zum 4:4 konnte die Heimmannschaft das Spiel offen gestalten. Doch dann kam der Tabellenzweite immer besser mit der Spielanlage der Gastgeberinnen zurecht. Die Deckung ließ kaum noch was zu und vorne nutzen die VfB-Frauen ihre Torchancen zur 9:6-Führung. Dieser Vorsprung konnte zur Halbzeitpause noch ein wenig ausgebaut werden. Nach dem Anpfiff zur zweiten Hälfte sollte das Team aus Lausitz allerdings mit einem Rückschlag starten. Stephanie Reinold, die nach dem Absitzen einer Zwei-Minuten-Strafe gerade erst wieder das Parkett betreten hatte, erhielt nach einem erneuten Foul die Rote Karte. Damit mussten die Gäste fast die komplette zweite Hälfte ohne ihre Spielmacherin und Abwehrchefin auskommen. Diesen Rückschlag verkraftete das VfB-Team allerdings überraschend gut und machte dies durch eine geschlossene Mannschaftsleistung weg. Beim Stand von 20:14 konnten sich die Gäste weiter absetzten. Die Grün-Weißen versuchten zwar mit allen ihren zu Verfügung stehenden Möglichkeiten noch einmal heranzukommen, doch mehr als ein 25:20 aus VfB-Sicht sollte den Gastgebern nicht gelingen. Werder hatte jetzt auch sichtlich mit ihrer schwindenden Ausdauer zu kämpfen. Am Ende fuhren die VfB-Frauen einen hochverdienten 27:21-Auswärtssieg ein, den die Spielerinnen nach dem Abpfiff gebührend mit ihren mitgereisten Fans feierten. Mit diesem Sieg kommt es jetzt zwei Spiele vor Saisonende am Wochenende in der Gerberstadt zum Handballhighlight im Landkreis zwischen Doberlug-Kirchhain und dem Spitzenreiter SV Chemie Guben, der bisher einen Punkt mehr hat.
Doberlug-Kirchhain: Stephanie Reinold (1), Dana Schlossauer, Katrin Liegat (2), Mandy Lange, Susi Rambow
(3), Linda Fechner (5), Anke Richter, Jennifer Böhme (1), Annika Eichstädt (7), Doreen Behrendt (8).
VfB Doberlug-Kirchhain – HSV Wildau 33:26 (14:16). Am Freitagabend vor dem Abschlusstraining musste die VfB-Trainerin ihrer Mannschaft eine Hiobsbotschaft übermitteln. Wegen einer Bronchitis stand Torhüterin Anne Schlosshauer in dieser wichtigen Begegnung gegen den HSV Wildau nicht zur Verfügung. Da die Erste nach dem Weggang von Susi Feldhaus vergangene Saison nicht mehr über eine zweite Torhüterin verfügt, musste der Tabellenzweite ohne gelernte Torhüterin in die Partie gehen. Doch auf Unterstützung von der Abteilungsleitung und dem Reserveteam hoffte die Vorzeigemannschaft des VfB vergeblich. Linda Fechner erklärte sich bereit, ins Tor zu gehen. Allerdings bedeutete dies auch einen großen Verlust auf Linksaußen. Trotzdem führten die Gastgeberinnen gleich mit 4:0. Besonders Doreen Behrendt und Jennifer Böhme zeigten von Beginn an Treffsicherheit. Doch mit zunehmender Spieldauer erkannten die HSV-Spielerinnen, dass im VfB-Tor keine gelernte Torhüterin stand und warfen sie platziert ihre Würfe in die Torwinkel. So konnte sich der Gastgeber nicht weiter absetzten und die Randberlinerinnen hielten Anschluss (13:9). In der Folge gelang es dem HSV aber sogar, zum 14:14 auszugleichen und die Gäste gingen später sogar mit 16:14 in Führung. In der Halbzeit einigte sich das VfB-Team darauf, das Annika Eichstädt das VfB-Tor hüten sollte. Die Gastgeberinnen hatten sich viel vorgenommen. Jetzt stand die Abwehr wieder gewohnt sicher. Sie sollte die Basis für den anstehenden Erfolg sein, doch vergaben die VfB-Frauen weiter klare Torchancen und Siebenmeter. So dauerte es bis zum 20:20, ehe den Gastgebern der Ausgleich gelang. Wenig später ging man durch Linda Fechner in Führung. Diese sollte der VfB nicht mehr abgeben. Den Gästen gelang nicht mehr viel. Mit 33:26 setzte sich Doberlug-Kirchhain am Ende durch.
Doberlug-Kirchhain: Linda Fechner (4), Annika Eichstädt (2/beide Tor), Stephanie Reinold (3), Dana Schlossauer, Katrin Liegat (1), Mandy Lange (2), Susi Rambow (3), Elke Röhnert (4), Anke Richter, Jennifer Böhme (7), Doreen Behrendt (7).
MTV Altlandsberg III – VfB Doberlug-Kirchhain 24:32 (9:14)
Handball Brandenburgliga Frauen. Mit einem stark dezimierten Kader ist die VfB-Trainerin nach Altlandsberg gereist. Gerade einmal acht Spielerinnen standen ihr in dieser wichtigen Begegnung zur Verfügung. Doch trotz dieses Nachteils zeigte die Mannschaft eine starke Leistung und konnte mit 32:24 aufgrund ihrer individuellen Qualität einen verdienten Auswärtssieg einfahren. Für die fehlende Spielmacherin Stephanie Reinold führte Katrin Liegat Regie beim Spielaufbau. So konnten die Gäste aus der Gerberstadt auch gleich mit 4:2 in Führung gehen. Diese sollten sie auch während der kompletten Partie nicht mehr abgeben. Dem Gastgeber gelang es nicht einmal, in Führung zugehen. Doch nicht alles glänzte bei den VfB-Frauen. Die Abwehr war teilweise sehr löchrig. So konnte die Heimmannschaft immer wieder leichte Tore erzielen. Mehr als der Anschlusstreffer zum 8:9 sollte den MTV-Spielerinnen aber nicht gelingen. Jetzt stand auch die Deckung bei den Gästen besser und so spielten die VfB-Akteure auch ihre individuelle Klasse aus. So konnten sie mit einer 14:9-Führung in die Pause gehen. Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischte das Team aus der Lausitz. Immer wieder netzte Doreen Behrendt aus dem Rückraum im MTV-Tor erfolgreich ein. Es gelang ihnen, die Führung auf 18:11 auszubauen. Im weiteren Spielverlauf zeigten die VfB-Frauen aus einer sicher stehenden Deckungsarbeit schöne Spielzüge, die durch Linda Fechner von Linksaußen erfolgreich mit Torerfolgen verwertet wurden. Beim Stand von 29:19 führte die Mannschaft von Birgit Artner das erste Mal mit zehn Treffern. Zum Ende der Begegnung gelang den Randberlinerinnen noch ein wenig Ergebniskosmetik, doch das änderte nichts am verdienten Auswärtssieg des VfB. Die Mannschaft untermauerte durch diesen Erfolg Rang zwei.
BERICHT VOM MTV III
Die 3. Frauenmannschaft des MTV verliert trotz verbessert gezeigter Spielanlage eindeutig und auch in der Höhe angemessen mit 24:32 (9:14)
gegen den VfB Doberlug-Kirchhain.
Es war zwar erneut eine eindeutige Niederlage, die Trainer Stephan Schulz am Samstag zu verzeichnen hatte, dennoch zeigte er sich aber erneut nicht unzufrieden mit dem Spiel. Auch hier muss man sagen, dass sich das Ergebnis eindeutig anhört, mit ein wenig mehr Glück wäre aber auch ein besseres Ergebnis für den MTV III drin gewesen, betrachtet man allein die Tatsache, dass Franziska Landgraf allein schon sechsmal Latte oder Pfosten traf. Es wäre also unter Umständen mehr drin gewesen. Aber hätte, wenn und aber zählt leider nicht.
Bis zur 20. Minute gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Der VfB ging von Beginn an in Front und führte immer mit zwei bis drei Toren. Beim 8:9 war der MTV III wieder dran, der in dieser Phase mit gutem und zum Teil auch glücklichem Konterspiel immer wieder zu Torerfolgen kam. Leider kam es immer wieder zu leichten Fehlern und zu besagten Fehlwürfen, die den Gegner zu Kontertoren einluden. Die schwächste Phase des MTV III waren dabei die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte. Der VfB nutzte seine Chancen mit Ruhe, Konzentration und der entsprechenden Erfahrung um bis zur Pause auf 14:9 zu enteilen. Etwas zu hoch fiel die Halbzeitführung für Trainer Stephan Schulz und Co-Trainer Dirk Menzel aus, befand sich ihr Team doch größtenteils auf Augenhöhe.
Dies war auch mehr oder weniger der einzige Inhalt der Halbzeitansprache. Es war an der Zeit, Aufbauarbeit zu leisten. Die jungen Altlandsbergerinnen wirkten schon etwas niedergeschlagen, denn sie wussten ja alle, was es heißt gegen solchen Gegner fünf Tore aufholen zu müssen. Es war schon eine verdammt schwere Hürde, die sie da zu nehmen hatten, doch unversucht, wollte man nichts lassen. Schade, dass es wieder eine Phase der Schwäche war, die dem Gegner dieses eindeutige Polster zur Halbzeit erlaubte.
Kurz vorweg genommen: Es gelang nicht mehr wirklich, den Rückstand zu verkürzen.
Der VfB enteilte direkt nach der Pause bis auf 18:11 und auf 23:15. Den höchsten Rückstand quittierte der MTV III beim 15:26. Aber eigentlich alles Makulatur. Es gelang gut, dann noch die gewisse Ergebniskosmetik zu betreiben. Janine Gliewe verwandelte ihre Strafwürfe sicher und Lynn Prüfer war mit herrlichen Schlagwurftoren erfolgreich. Bei ihr hofft das Trainerteam, dass jetzt der Knoten geplatzt ist und sie endgültig in der Brandenburgliga angekommen ist.
Am Ende steht eine, auch in der Höhe verdiente, 24:32-Niederlage, die aber trotzdem zufrieden in die nächsten Spiele blicken lässt. Es wäre ohnehin eine riesen Überraschung gewesen, hätte der MTV III tatsächlich einen Punkt aus den beiden Begegnungen gegen den VfB mitgenommen. Insgesamt muss man aber sagen, entwickelte sich ein schönes, schnelles und vor allem faires Spiel (es gab nur eine Zeitstrafe im gesamten Spiel), das von beiden Teams robust, aber immer fair geführt wurde.
Schade, dass die sympathischen Gäste aus DoKi im nächsten Jahr in dieser Form nicht mehr am Spielbetrieb der Brandenburgliga teilnehmen werden. Hier gab es natürlich auch eine Einladung seitens des VfB zu ihrem Abschiedsspiel am 12. Mai in DoKi. Gegner dort wird kein Geringerer als der Berliner TSC aus der 3. Liga NORD sein. Wer weiß, vielleicht sieht man die ein oder andere Spielerin ja in der kommenden Saison auch in anderen Vereinsfarben in der Brandenburgliga.
Müder VfB erringt Arbeitssieg
VfB Doberlug-Kirchhain : HSV Falkensee 28:20 (13:11)
Handball Damen, Brandenburgliga. Mit einem 28:20 Arbeitssieg bleiben die VfB-Damen am Tabellenführer SV Chemie Guben dran. Die Gerberstädterinnen kamen nur schleppend in die Partie. Die Gäste versuchten durch ihre rustikale Spielweise das schnelle Spiel der Gastgeberinnen zu unterbinden. Dies gelang den Randberlinerinnen zeitweise in dem ersten Spielabschnitt. Trotzdem gelang es den VfB-Damen Mitte der ersten Hälfte durch eine stark aufspielende Susi Rambow mit 11:6 in Führung zu gehen. Beim Stand von 13:11 für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt. Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gerberstädterinnen und konnten durch Annika Eichstädt mit 16:13 in Front gehen. Nun kamen die VfB-Frauen immer besser in Fahrt und konnten jetzt auch ihre konditionellen Vorteile ausspielen. Durch zwei Treffer in Folge von Jennifer Böhme gelang es die Führung auf 19:15 weiter auszubauen. Da die Abwehr gegenwärtig sicher stand, kamen die Gäste nun zu keinen Torerfolgen mehr. Leider ging die Heimmannschaft mit ihren Konterchancen schlampig um und konnte so die Führung nicht weiter erhöhen. Allerdings kam jetzt die stärkste Phase der VfB-Damen und so konnte Linda Fechner zur 26:16 Führung für ihr Team im gegnerischen Tor einnetzen. Dies bedeutete die Vorentscheidung in dieser Begegnung zu Gunsten des Tabellenzweiten aus Doberlug-Kirchhain. Dank einer starken Torhüterleistung von Anne Schloßhauer fiel der verdiente Heimsieg letztendlich für die Gastgeber mit 28:20 doch noch deutlich aus.
Es spielten: Anne Schloßhauer (Tor), Stephanie Reinold (4), Dana Schloßhauer, Katrin Liegat (1), Mandy Lange (2), Susi Rambow (7), Anke Richter, Linda Fechner (4), Elke Röhnert, Jennifer Böhme (4), Annika Eichstädt (6), Doreen Behrendt
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VfB-Damen fahren souveränen Heimsieg ein
VfB Doberlug-Kirchhain - SV Lok Rangsdorf 33:28 (19:12)
Handball Brandenburgliga Frauen. Der Tabellenzweite aus Doberlug-Kirchhain empfing am Wochenende den Tabellenvierten aus Rangsdorf. Die Gerberstädterinnen gingen ersatzgeschwächt in die Partie. Neben der verletzten Elke Röhnert fiel in dieser Begegnung auch Annika Eichstädt aus. Den besseren Start erwischten die Lok-Spielerinnen und konnten mit 4:1 in Führung gehen. Der VfB wirkte lethargisch und fand nur mühsam ins Spiel. Doch durch schöne Tore aus dem Rückraum, insbesondere durch Doreen Behrendt, gelang es der Heimmannschaft zum 6:6 auszugleichen. Jetzt war der Gastgeber in der Begegnung angekommen und die Gästemannschaft hatte nichts mehr dem schnell vorgetragenen Handballspiel der VfB-Damen entgegenzusetzen. So zeigte die Anzeigentafel mittlerweile eine 13:7-Führung der Heimmannschaft an. Die Abwehr der VfB-Frauen stand nun bombensicher und ließ nichts mehr zu und so wurden die Seiten beim Stand von 19:12 für die Hausherren gewechselt. Mit Beginn des zweiten Spielabschnittes wechselte die VfB-Trainerin die Aufstellung. Am Kreis wirkte nun Dana Schloßhauer und auf Rechtsaußen Anke Richter. Nun schalteten die VfB-Damen sichtlich durch den sicheren Vorsprung einen Gang zurück. Dies führte zu Fehlwürfen und Abspielfehlern, was die Gäste ausnutzten und auf 24:20 verkürzen konnten. Nun sah sich die VfB-Trainerin gezwungen eine Auszeit zu nehmen und mahnte in dieser an wieder konzentrierter zur Sache zu gehen. Die angedachte Aufholjagd zerrte wohl nun an den Kräften der Randberlinerinnen und so konnte der VfB wieder auf sieben Tore davonziehen. Letztendlich fuhren die Gerberstädterinnen einen nie gefährdeten Heimsieg mit 33:28 ein, der bei besserer Chancenverwertung deutlicher hätte ausfallen müssen.
Es spielten: Anne Schloßhauer (Tor), Stephanie Reinold (2), Dana Schloßhauer (1), Katrin Liegat (2), Mandy Lange (3), Susanne Rambow (4), Linda Fechner (3), Anke Richter (1), Jennifer Böhme (5) und Doreen Behrendt (12)
Spiel eins nach dem Paukenschlag
VfB Doberlug-Kirchhain - HC 52 Angermünde
Handball Brandenburgliga Frauen. Zum Rückrundenstart empfängt der Tabellendritte VfB Doberlug-Kirchhain im Spitzenspiel den Tabellenführer und Oberliga-Absteiger HC 52 Angermünde. Für die VfB-Frauen ist es das erste Spiel nachdem nahezu der komplette Kader der 1. Frauenmannschaft das Verlassen zum Saisonende dem VfB Doberlug-Kirchhain mitgeteilt hat. Noch vier mal haben die VfB-Fans die Möglichkeit in Heimspielen ihr Team zu unterstützen. Dabei zählt sicherlich am kommenden Wochenende das Gipfeltreffen gegen die Spielerinnen aus der Uckermark zu einem der letzten Highlights. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen der Gerberstädterinnen gehen die Gäste als leichter Favorit in die Begegnung. Anwurf ist am Sonnabend um 18.30 Uhr in der Stadthalle Doberlug-Kirchhain.
21.Weihnachtsturnier mit großem Zuspruch
VfB Doberlug-Kirchhain, Handball
Am Mittwochnachmittag hatten nicht nur die zahlreichen Handballanhänger und Fans des VfB Doberlug-Kirchhain den Weg in die Stadthalle Kirchhain gefunden, sondern auch eine neue Rekordzahl an aktiven Handballern. Das Teilnehmerfeld reichte von der 17-jährigen Antonia Weber bis zum 68-jährigen Frank Liebe. Mit der kurzfristigen Anmeldung des SV Blau-Weiß Tröbitz hatten die Organisatoren den Turnierablauf mit zehn Mannschaften in zwei Staffeln zu gewährleisten. Bürgermeister Bodo Brodzinski eröffnete persönlich das Turnier, hob die langen Handballtraditionen der Gerberstadt hervor und wünschte allen Teilnehmern gute, faire und verletzungsfreie Spiele. Insgesamt gab es 22 Begegnungen zu sehen, bevor Sieger und Platzierte feststanden. Dabei sahen die zahlreichen Zuschauer nicht nur abwechslungsreiche und spannende Handballkost, sondern auch den einen oder anderen überraschenden Spielausgang. Im Spiel der Staffelzweiten um den 3.Platz setzte sich die Altliga-Vertretung des SV Herzberg sicher mit 9:5 gegen den SV Blau-Weiß Tröbitz durch. Spannender ging es im Endspiel der Staffelsieger um den Turniersieg zu. Zuerst sah es nach einem klaren Erfolg der ehemaligen A-Jugendspieler aus. Nach einer katastrophalen Chancenverwertung der Väter & Söhne lagen die Youngster schon 5:1 in Führung. Doch die Väter & Söhne bliesen zur Aufholjagd, die bis zum 6:6 in der Schlussminute führte. Am Ende siegten aber die ehemaligen A-Jugendspieler recht glücklich mit 7:6 und konnten vom Vereinsvorsitzenden des VfB Doberlug-Kirchhain, Michael Eichstädt, der alle Platzierten mit Urkunden und Sachpreisen ehrte, die Siegerurkunde in Empfang nehmen. Am Ende waren sich die zehn teilnehmenden Teams, die Zuschauer und Fans einig, dass man sich schon auf die 22. Auflage des Weihnachtsturniers des VfB Doberlug-Kirchhain im Dezember 2012 freuen kann.
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Knappe Niederlage der VfB-Damen in der Landeshauptstadt
HSC Potsdam : VfB Dob.-Kirchhain 27:26 (13:12)
HVB-Pokal 3. Runde. Zur dritten HVB-Pokalrunde reisten die Gerberstädterinnen in die Landeshauptstadt nach Potsdam. Das Spiel wurde kurzfristig aufgrund einer nicht bespielbaren Halle auf Sonntag 15.00 Uhr verlegt. Hier erwischten die Gastgeberinnen den deutlich besseren Start in die Partie und konnten sich bis auf ein 9:4 absetzen. Doch jetzt fingen sich die VfB-Damen und konnten auf eine sichere Abwehr aufbauen. Zwar kämpften sie sich jetzt bis zur Halbzeit auf ein 13:12 heran, ließen aber dennoch zu viele Chancen liegen. Nach dem Seitenwechsel sahen die wenigen Zuschauer weiterhin eine enge Partie, denn auf den Ausgleichstreffer folgten zwei weitere Tore der Gastgeberinnen. Allerdings folgte nun die stärkste Phase der VfB-Frauen. Während sie ab der 46. Minute in Führung waren, fiel den Potsdamerinnen wenig ein um selbst das Spiel zu gestalten. So hatten die Gerberstädterinnen bis kurz vor Schluss die Nase vorn. Leider konnte der Gegner noch einmal zum 26:26 ausgleichen und sogar in Führung gehen. So war es am Ende ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem glücklicheren Ausgang auf Potsdamer Seite. Wenn man in zwei Wochen im normalen Ligabetrieb wieder aufeinander trifft, wollen die VfB-Damen Revanche nehmen.
Happy Birthday, René Büchl
Am kommenden Samstag, den 30. April 2011 feiert unsere Handball-Ikone, René Büchl, seinen 50. Geburtstag.
Nachdem René Büchl jahrelang die Handballschuhe für den VfB schnürte, danach als Trainer bei der Handball-Jugend sein Handballwissen weitergab, übernahm er 2006 die 1. Frauenmannschaft des VfB Doberlug-Kirchhain. Mit dieser feierte er 2010 die Landesmeisterschaft ehe er seit dieser Saison den Trainerposten der 1. Männermannschaft beim BSV Grün-Weiß Finsterwalde übernommen hat. Dieses Jahr gelang es ihm mit der Altliga-Mannschaft des VfB den Titel des Kreismeisters zu erringen.
Für das anstehende Wochenende beim Kreisderby gegen HC Bad Liebenwerda wünschen wir ihm viel Glück.
Beim VfB Doberlug-Kirchhain wird bald neu gewählt
Doberlug-Kirchhain. Beim VfB Doberlug-Kirchhain wird die Mitgliederversammlung spätestens nach den Sommerferien die Vereinsspitze neu wählen. Das ist Ergebnis einer erweiterten Vorstandssitzung, die sich unter anderem mit dem Rückzug von Thomas Boxhorn als 2. Vorsitzender befasst hatte.
Bis dahin habe man sich auf eine Interimslösung geeinigt, informiert der Vorsitzende Michael Eichstädt auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Kerstin Pach, Abteilungsleiterin Gymnastik, rückt an die Seite von Michael Eichstädt, Schatzmeisterin Eloni Baar und Matthias Belig.
Boxhorn hatte öffentlich kritisiert, dass der Vorstand Schiedsrichterbeschimpfungen von Nachwuchsübungsleiter Matthias Belig toleriere. Für konkrete Äußerungen, die in einem Spielprotokoll festgehalten wurden, hat Belig eine Rüge vom Vereinsvorsitzenden bekommen. Gleichzeitig habe man sich darauf geeinigt, dass Belig bei einer Neuwahl nicht mehr für den Vorstand kandidieren wird.
Trotz Niederlage Spielunionsmeister
Handball Altliga, Männer. Zum alles entscheidenden Spiel um die Meisterschaft in der Altliga mussten die Männer des VfB Doberlug-Kirchhain zum heimstarken SV Eintracht Ortrand reisen. Eine schwere Aufgabe, denn der Gastgeber gilt als sehr heimstark und ist die angriffsstärkste Vertretung der Altliga.
Für den VfB sprach, dass Ortrand mit mindestens sieben Toren Unterschied siegen musste, um doch noch Altligameister zu werden.
So hieß es für die VfB-Spieler, aus einem sicheren Deckungsverhalten besonnen zu spielen und dennoch Druck auf den Gegner auszuüben. Dieses Vorhaben wurde noch dadurch erschwert, dass mit René Büchl ein Hauptangreifer des VfB fehlte und Stephan Böhme sowie Bernd Sattler angeschlagen in das Spiel gingen, so dass der komplette Rückraum des VfB geschwächt war. Die VfB-Männer setzten ihre taktische Linie konsequent um, wobei die Deckung sicher stand und Jan Böhme im Tor des VfB zur Glanzform auflief. So konnte sich der VfB eine Zweitoreführung erspielen (2:0; 4:2) und diese auch bis zur Halbzeitpause (8:6 für den VfB) sichern. Das Halbzeitergebnis zeigt schon, dass das Spiel vor allem von den Deckungsreihen dominiert wurde.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Ortrand den Angriffsdruck und nach 6 Minuten Spielzeit erzielte der Gastgeber erstmals den Ausgleich (11:11). Nun geriet der VfB ins Wanken. Nach 15 Minuten Spielzeit in der zweiten Hälfte erreichte Ortrand eine Dreitoreführung (14:11). Das Spiel schien zu kippen. Zwei Glanzparaden von Jan Böhme weckten die Spieler des VfB wieder auf und jeder kämpfte nun leidenschaftlich mit vollem Einsatz. Der Gast ließ sich nun auch nicht mehr durch die zum Teil rüde Gangart des Gastgebers erschüttern. So kämpften sich die VfB-Männer wieder heran und erzielten drei Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer zum 16:15. Ortrand resignierte in dieser Phase, da das Unterfangen Meisterschaft nun nicht mehr für sie zu erreichen war. Eine Minute vor Spielende hatten die Gäste sogar noch die Möglichkeit, durch einen erhaltenen Siebenmeterball, den Ausgleich zu erzielen. Doch diese Chance wurde vergeben. Dennoch war die Freude bei den VfB-Spieler groß, denn trotz der knappen Niederlage (16:15) waren sie Spielunionsmeister, der Verdienst einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
Es spielten: Jan Böhme u. Hans-Joachim Helbig (Tor); ; Dietmar Frohberg; Bernd Weise; Rainer Respondek (1); Klaus-Dieter Gadow; Thomas Krüger (4); Olaf Wessel; Stephan Böhme (2); Bernd Sattler (2); Rainer Müller (6); Frank Liebe
VfB-Frauen besiegen den neuen Landesmeister

Brandenburgliga, Frauen. Als frischgebackener Landesmeister reiste das Team aus
Brandenburg nach Doberlug-Kirchhain. Mit einer weißen Weste wollte die Mannschaft aus der Havelstadt die Spielzeit beenden.
Den besseren Start erwischte allerdings zunächst der Gast, der mit 1:0 in Führung gehen konnte. Es sollte allerdings die einzige Führung in dieser Partie sein. Denn jetzt übernahm der Gastgeber das Kommando und konnte durch Mandy Lange mit 4:1 in Führung gehen. Diesen Vorsprung baute die Heimmannschaft auf 8:4 aus.
Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gerberstädterinnen, die beim Stand von 12:6 erstmals mit sechs Toren führten. Doch durch unkonzentrierte Torwürfe und wieder einmal etliche vergebene Siebenmeter konnte der Gast auf 12:10 verkürzen. Nach dieser kleinen Schwächephase fand der Gastgeber allerdings wieder zu seinem erfolgreichen Spiel zurück und konnte wiederum durch Mandy Lange vorentscheidend mit 16:11 in Front gehen.
Als Susi Rambow den Treffer zum 19:14 für den VfB erzielte, kannte der Jubel auf den Zuschauerrängen keine Grenzen mehr. Die Gastgeberinnen gewannen am Ende verdient und belegen mit nur einem Punkt Rückstand auf Brandenburg Platz zwei.
Doberlug-Kirchhain: Anne Schlosshauer, Susann Feldhaus (beide Tor), Stephanie Reinold (3), Katrin Liegat (1), Mandy Lange (4), Susanne Rambow (2), Madlin Seidel (1), Linda Fechner (1), Elke Lindemann (1), Jennifer Böhme (5), Annika Eichstädt (1) und Doreen Behrendt.
